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Glossar · Ghostwriting und Auftragsarbeit

Geheimhaltungsvereinbarung

Vertrag, der die Mitwirkung eines Ghostwriters vertraulich hält.

Begriff erklärt

Was bedeutet Geheimhaltungsvereinbarung?

Eine Geheimhaltungsvereinbarung (englisch Non-Disclosure Agreement, kurz NDA) ist ein Vertrag, in dem sich die beteiligten Parteien verpflichten, vertrauliche Informationen über ein gemeinsames Projekt nicht an Dritte weiterzugeben. Im Ghostwriting sichert sie zu, dass die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Autor vertraulich bleibt und die Urheberschaft beim Auftraggeber liegt.

Bedeutung im Ghostwriting

Beim Ghostwriting schreibt eine beauftragte Autorin oder ein Autor ein Buch, das später unter dem Namen des Auftraggebers erscheint. Genau dieser Umstand soll vertraulich bleiben, denn die Leserschaft soll den Auftraggeber als Verfasser wahrnehmen. Die Geheimhaltungsvereinbarung schafft hier die rechtliche Grundlage. Sie regelt, dass weder die Beauftragung selbst noch die Inhalte des Manuskripts nach außen dringen.

Für Sie als Auftraggeber bedeutet das Sicherheit auf zwei Ebenen. Zum einen schützt die Vereinbarung Ihre persönlichen oder geschäftlichen Informationen, die Sie im Laufe der Zusammenarbeit teilen. Zum anderen sichert sie Ihnen die alleinigen Rechte am fertigen Werk zu, sodass Sie frei darüber verfügen können.

Typische Bestandteile

Eine sorgfältig formulierte Geheimhaltungsvereinbarung deckt mehrere Punkte ab, die für ein Buchprojekt wesentlich sind.

  • Gegenstand der Vertraulichkeit: welche Informationen als geheim gelten, etwa Manuskripte, Notizen, persönliche Daten und die Tatsache der Beauftragung.
  • Pflichten des Autors: das Verbot, Inhalte weiterzugeben, zu veröffentlichen oder für eigene Zwecke zu nutzen.
  • Übertragung der Rechte: die Zusicherung, dass die Urheberschaft und alle Nutzungsrechte auf Sie übergehen.
  • Laufzeit: wie lange die Verpflichtung gilt, häufig auch über das Projektende hinaus.
  • Folgen bei Verstößen: Regelungen für den Fall, dass die Vertraulichkeit verletzt wird.

Konkretes Beispiel

Eine Unternehmerin möchte ihre Lebensgeschichte als Buch veröffentlichen und beauftragt dafür eine erfahrene Autorin. Im Laufe der Gespräche teilt sie sehr private Erinnerungen und vertrauliche Geschäftsdetails. Die Geheimhaltungsvereinbarung stellt sicher, dass diese Einblicke ausschließlich in das vereinbarte Werk fließen und die Autorin sie weder erwähnt noch anderweitig verwendet. Erscheint das Buch, gilt die Unternehmerin als alleinige Verfasserin, und die Zusammenarbeit bleibt unter Verschluss.

Bezug zum Buchprojekt

Ob Biografie, Roman oder Sachbuch, die Geheimhaltungsvereinbarung ist bei jedem Auftrag der erste Vertrauensanker. Sie wird in der Regel zu Beginn der Zusammenarbeit unterzeichnet, also bevor inhaltliche Details ausgetauscht werden. So können Sie offen über Ihr Vorhaben sprechen, ohne befürchten zu müssen, dass sensible Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Die Vereinbarung begleitet das gesamte Projekt vom ersten Gespräch bis zur Übergabe des fertigen Manuskripts.

Praxis-Tipp

Achten Sie darauf, dass die Vereinbarung schriftlich vorliegt und beide Seiten sie vor dem inhaltlichen Austausch unterzeichnen. Lesen Sie die Klauseln zur Rechteübertragung genau, denn sie entscheiden darüber, ob Sie das fertige Werk wirklich uneingeschränkt nutzen dürfen. Eine seriöse Agentur legt Ihnen eine solche Vereinbarung von sich aus vor, ohne dass Sie danach fragen müssen.

So begleiten wir Sie

Bei Buchvirtuosen ist die Geheimhaltungsvereinbarung fester Bestandteil jeder Zusammenarbeit. Wir behandeln Ihr Anliegen vertraulich und sichern Ihnen alle Rechte am fertigen Buch zu. Wenn Sie ein Buch schreiben lassen möchten und Wert auf einen geschützten Rahmen legen, erläutern wir Ihnen den Ablauf gern in einem persönlichen Gespräch.

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Ob Roman, Sachbuch oder Biografie: Wir kennen das Handwerk und begleiten Ihr Buch von der ersten Idee bis zum fertigen Werk.